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Netzinfrastruktur: NTP

Hier finden Sie weiterführende Informationen zu NTP.

Bild eines Weckers Das Network Time Protocol ist eines der ältesten noch verwendeten Protokolle.

Mittels NTP werden die Uhren von Computersystemen synchronisiert.

Dies geschieht mittels externer Zeitsignale. Referenzquellen hierbei sind Rechner mit Anschluss an GPS oder DCF77 (dies ist ein Langwellensender in Mainhausen). Auch die Physikalische Technische Bundesanstalt bietet zur Zeitsynchronisation von Rechnern über das Internet zwei Zeitserver an. Um die Authentizität des Time-Servers zu sichern können auch kryptographische Methoden angewendet werden.

Im Allgemeinen wird auf einem Rechner, der synchronisiert werden soll, beim Hochfahren des Rechners die Zeit von einem Time-Server geholt. Dann wird ein Hintergundprozess gestartet, der im weiteren Verlauf die Synchronität erhält, indem die Frequenz des lokalen Zeitgebers korrigiert wird.

 

Time-Server des ITMCs 

Um eine erste Synchronisierung durchzuführen bietet das ITMC drei Time-Server an. Diese synchronisieren sich an verschieden anderen Time-Servern im Internet. Unter anderem auch mit dem Time-Server der Physikalischen Technischen Bundesanstalt.

Des Weiteren laufen die Uhren der Cisco Router synchron zu diesen Time-Servern und geben auf allen Netzen regelmäßig Broadcast-Pakete ab (ähnlich wie eine Rundmail). Anhand dieser Pakete können sich die Hintergrundprozesse synchronisieren. 

All diese Systeme arbeiten mit einem MD5 Schlüssel (ein Algorithmus), damit nicht jeder unbeabsichtig aufgesetzte Time-Server das Zusammenspiel durcheinander bringt.

  • Nummer: 44221
  • Kodierung: M
  • Schlüssel: Dortmund

Die NTP Server des ITMC heißen:
 

  • ntp0.uni-dortmund.de
  • ntp1.uni-dortmund.de
  • ntp2.uni-dortmund.de

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